Unsere Arbeit deutschlandweit ›

Ansprech-
personen:

Ulm
essen wehrpflicht

Unsere Aktivitäten in Essen

Workshops und Vorträge:
Soziale Verteidigung bekannt machen und voranbringen.

Forumtheater:
SV an Schulen bekannt machen: In Zusammenarbeit mit dem Forumtheater Ruhr (https://forumtheater-ruhr.de/ ) und LICU e.V. haben wir ein Konzept entwickelt, um einmal im Jahr min. 60 % aller Essener Schüler*innen der 9. Klassen mit der Methode des Forumtheaters Elemente der SV erlebbar ausprobieren und trainieren zu lassen. Wir sind aktuell mit Unterstützung der Stadt Essen auf der Suche nach einer nachhaltigen Finanzierung dieses Programms.

Ausstellung zu SV:
Geplant ist eine interaktive Ausstellung zu Sozialer Verteidigung während des Ruhrkampfes 1923-25.

Kontakte zu Verwaltung und Politik:
Wir waren positiv überrascht, auf welch offene Ohren und Herzen wir in Essen bei Verwaltung und Politik auf kommunaler und Bundesebene gestoßen sind.
Wir loten aus: Wie können wir mit diesen Sympathisanten aus Politik und Verwaltung mehr Öffentlichkeit für Soziale Verteidigung herstellen?

Beteiligung an vielfältigen Friedensaktivitäten in Essen

Durchgeführte Veranstaltungen

 

Politischer Salon im Grillo Theater:

„Wehrhaft ohne Waffen – Wie können wir unsere freiheitlich demokratischen Werte gewaltfrei verteidigen?“

Unter diesem Thema gab es am 18. 11. 2024 im vollbesetzten Saal einen anregenden Abend mit Gisela Kallenbach aus Leipzig, die 1989 als Bürgerrechtlerin bei der friedlichen Revolution in der damaligen DDR mit dabei war und später Mitglied des Europäischen Parlamentes wurde, sowie mit Ulrich Stadtmann aus Minden, Ratsherr und Abgeordneter im Kreistag Minden (CDU), Mitglied der Kampagne ‚Wehrhaft ohne Waffen‘ für Soziale Verteidigung.

 

 

100 Jahre nach dem Ruhrkampf-Erfolg am 22. 9. 2025

Mit den Betroffenen
– Christian Kromberg, Beigeordneter der Stadt Essen für Recht, Sicherheit und Ordnung
– Dr. Barbara Müller, Wahlenau, Historikerin, die 2025 über den Ruhrkampf das Buch „Kämpferische Demokratie“ veröffentlichte,
– Thomas Mämecke, Pfarrer in Datteln, begleitet internationale Workcamps des Christlichen Friedensdienstes, der durch das „Dattelner Abendmahl“ im Ruhrkampf entstand, und
– Dr. Eberhard Bürger, Pfarrer i.R., Magdeburg, der bei der friedlichen Revolution in der damaligen DDR mitwirkte,
ging es um „Demokratie verteidigen ohne Waffen: Ruhrkampf 1923 bis 1925 – und Soziale Verteidigung heute“. 

Am 17. und 18. September 1925 feierte das Ruhrgebiet den Abzug der französischen Truppen nach zweijähriger Besetzung. Bevölkerung und Regierung leisteten gewaltfrei Widerstand gegenüber dem militärischen Übergriff. Die gewaltsame Erzwingung von mehr Kohlelieferungen scheiterte. Gewaltlos streitbar wurde die Demokratie verteidigt, wehrhaft ohne Waffen. So heißt auch die neue Kampagne für Soziale Verteidigung. Sie dient im Notfall dem wirksamen Schutz der Bevölkerung. Wie muss sie vorbereitet werden, um wirkungsvoll zu sein – auch heute?
In Essen wurde auf einem gut besuchten Politischen Salon der Ruhrkampf vor 100 Jahren erörtert. Zudem sollte laut Untertitel der Bogen geschlagen werden zur Sozialen Verteidigung heute. Während der Rückblick viele spannende Aspekte zu Tage brachte, konnte – wenig überraschend – eine Überführung der Erfahrungen in die heutige Situation noch nicht geleistet werden. Dennoch: Ein wichtiger Anfang ist gemacht: für Essen und für andere Kommunen.
Weiterlesen: https://gewaltfreieaktion.de/das-machte-mut-politischer-salon-ueber-ruhrkampf-vor-100-jahren-und-soziale-verteidigung-heute/ 

Frieden schaffen – mit oder ohne Waffen?“ am 21. 9. 2026

Nach Kurzimpulsen aus Bundeswehr, Essener Friedensforum und Wehrhaft ohne Waffen bietet das Format „Sprechen und Zuhören“ eine wunderbare Möglichkeit, in Ruhe zu hören gehört zu werden.

NeinMichZwingtIhrNichtRuhrkampf Plakat
Zeche Zollverein abends hochformat mit Credentials web

Workshopreihe zu SV:

Workshop 1: Rassismus, Mobbing-Erleben – starke Lösungen für die vermeintlich schwächere Position erfahren
Rassismus und Mobbing wird heutzutage mal deutlich, mal unterschwellig, in vielen Alltagsituationen erlebt. Mit der Methode des „Forum Theaters“ entwickeln wir zusammen mit dem Publikum gute Lösungen für solche Situation. Die Methode ist unterhaltsam und ermöglicht den Zuschauern spielerisch in schwierigen Situationen mehr Leichtigkeit zu erfahren.

Workshop 2: Konflikte auf der persönlichen Ebene – gewaltfreie Kommunikation
Ursula Garczarek (Dozentin): In der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg wird angenommen, dass wir Menschen uns in unseren Bedürfnissen sehr ähnlich sind. Oft haben wir aber untaugliche oder gar katastrophale Strategien, um sie uns zu erfüllen. Im Workshop werden Elemente der Gewaltfreien Kommunikation ausprobiert, die helfen können, von der Ebene der Strategien zur Ebene der Bedürfnisse zu wechseln.

Workshop 3: Gütekraft – Historische Beispiele und aktuelle Relevanz
Martin Arnold wird eine Reihe ermutigender historischer Beispiele präsentieren, die zeigen, dass gewaltfreier Widerstand in der Vergangenheit erfolgreich war. Zudem wird diskutiert, wie Soziale Verteidigung nicht nur äußeren Bedrohungen entgegenwirken, sondern auch demokratische Werte gegen autoritäre Machtübernahmen von innen schützen kann.

Workshop 4: Wehrhaft ohne Waffen – Die Chancen Sozialer Verteidigung heute
Michael Ganter: Wir von “Wehrhaft ohne Waffen” setzen uns für die Entwicklung und den Aufbau gewaltfreier Verteidigungsstrukturen in Deutschland ein. In vier Modellregionen wollen wir eine umfassende und menschliche Verteidigung erlebbar gestalten.

Bei Interesse an solchen Workshops sprich uns gerne an: essen@wehrhaftohnewaffen.de 

Außerdem haben wir Workshops in Zivilcourage von verschiedenen Anbietern organisiert.