DDR
Eine erfolgreiche gewaltfreie Revolution.
Foto: Bundesarchiv, Bild 183-1989-1023-022 / Friedrich Gahlbeck / CC-BY-SA 3.0
Über uns
»Wehrhaft ohne Waffen« ist ein bundesweites Netzwerk aus Einzelpersonen und Organisationen, das sich zum Ziel gesetzt hat, Soziale Verteidigung in Deutschland voranzubringen.
Das Netzwerk wurde im Sommer 2022 gegründet. Anlass war der Vollangriff Russlands auf die Ukraine und die von der Bundesregierung ausgerufene »Zeitenwende« sowie die damit verbundene massive Aufrüstung. Aber auch potentielle Angriffe von innen durch antidemokratische Gruppierungen wie die Ende 2022 aufgedeckten Putschvorbereitungen aus der Reichsbürger-Szene und Wahlerfolge rechtsextremistischer Parteien bereiten uns große Sorgen.
Das Netzwerk ist offen für alle Menschen, die sich für Soziale Verteidigung engagieren wollen – und folgende Werte vertreten:
a) Achtung der Allgemeinen Menschenrechte und der Menschenwürde,
b) Gewaltfreiheit,
c) aktives Bemühen, alle Menschen in der Vielfalt ihrer Identitäten und Erfahrungen zu respektieren sowie inklusiv und diskriminierungsarm zu handeln.
Eine der Organisationen, die uns unterstützen, ist der Bund für Soziale Verteidigung (BSV). Mitarbeiter*innen des BSV verwalten das Geld des Netzwerks, und über den BSV ist auch die hauptamtliche Kampagnenkoordination angestellt: Jochen Neumann.
Unser Ansatz
Als bundesweites Netzwerk setzen wir auf die praktische, lebensnahe Umsetzung Sozialer Verteidigung in der eigenen Stadt, Kommune oder Region. In direkten Gesprächen mit den Menschen im eigenen lokalen Kontext wollen wir herausfinden:
Was wollen die Menschen in unserer Gesellschaft verteidigen (und weiterentwickeln)?
Aktuell gibt es drei Modellregionen für Soziale Verteidigung (Berlin-Moabit, Essen und das Wendland) sowie eine Projektregion (Sachsen-Anhalt), eine sektorale Gruppe (Yoginis gegen rechts) und eine zunehmende Zahl an Regionalgruppen und regionalen Ansprechpersonen. Zudem gibt es thematische Gruppen, in denen die Aktiven überregional zusammenarbeiten und sich virtuell treffen.
Unser Logo – zwei Anliegen vereint
Soziale Verteidigung verbindet zwei Anliegen, die uns viel bedeuten: Wir möchten wehrhaft sein. Denn vor Unrecht zu kapitulieren, ist keine Option. Zu Sozialer Verteidigung gehört Kampf – aber wir wollen nicht mit Gewalt, sondern gegen Gewalt kämpfen. Gewaltfreiheit gehört zu unserer DNA, denn Gewalt kann keinen dauerhaften Frieden schaffen.
Wir verbinden
Wehrhaftigkeit
Die Faust ist im Finger-Alphabet das Zeichen für den Buchstaben „S“, das Peace-Zeichen steht für das „V“.
S und V – die Kurzform für Soziale Verteidigung.
Die Fingersprache ist eine Ergänzung der Gebärdensprache. Mit ihr können Worte buchstabiert werden, für die noch kein Gebärdenzeichen verbreitet ist.

